Alpin/News

DSV-Infobrief Alpin vom Juli

DSV Team am 26.08.2005 - 15:05 Uhr

Es tut sich wieder Einiges im alpinen Leistungssport. Hier die neuesten
Informationen:

* Franz Ringsgwandl gibt Amt als Cheftrainer Nachwuchs ab Franz Ringsgwandl hat auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen den DSV um eine Auszeit gebeten und seine Position als Cheftrainer Nachwuchs abgegeben. Auf Grund von Belastungen im persönlichen Umfeld sah er sich nicht mehr in der Lage, die Aufgabe auch seinen Vorstellungen entsprechend auszufüllen. Franz Ringsgwandl und der DSV haben das gemeinsame Ziel, dass Franz Ringsgwandl ab Frühjahr 2006 eine leitende Tätigkeit im Alpinbereich übernimmt. Bis dahin wird er sich in noch zu präzisierende Teilprojekte einbringen.

* Martin Oßwald und Harald Stempfer übernehmen Aufgaben im Nachwuchs Nach dem Ausscheiden von Franz Ringsgwandl wurden einige Aufgaben neu
verteilt: Martin Oßwald wird Cheftrainer Nachwuchs. In enger Abstimmung mit den beiden Cheftrainern Damen und Herren, Wolfgang Maier und Werner Margreiter, wird Oßwald somit ab sofort für die Schnittstelle vom
Nachwuchs- zum Hochleistungssport verantwortlich. Sein Aufgabenbereich umfasst Rahmenkonzeptionen, Anforderungsprofile und sportliche Richtlinien für den Schüler- und Juniorenbereich (LG IIb und LG III).
Damit ist eine kontinuierliche Fortsetzung des Nachwuchskonzepts sowie ein stetiger Übergang vom Schüler- ins Juniorenalter gewährleistet.
Außerdem wird er die DSV-Mannschaft bei den Junioren-Weltmeisterschaften
2006 in Quebec leiten. Beim wichtigen Transfer der Inhalte, Strukturen und Anforderungen in die Regionen und Vereine - insbesondere was den Bereich der Altersklassen S 8 bis S 12 betrifft - erhält Oßwald Unterstützung durch Harald Stempfer. Stempfer ist federführendes Mitglied der Projektleitung "Partnerschulen des Wintersports" und pflegt als disziplinübergreifend tätiger "Sportlicher Leiter Nachwuchs des Bayerischen Skiverbandes" ohnehin einen engen Kontakt mit der Basis.
Stempfer unterstützt Oßwald auch in der Personalführung und -entwicklung.
Solange im Alpinbereich kein DSV-Sportwart gewählt ist, leitet Harald Stempfer die Arbeitsgruppe Schüler und den Ausschuss Nachwuchs-Leistungssport.

* Spatenstich beim Alpinen Trainingszentrum Allgäu am Oberjoch Das lange geplante Alpine Trainingszentrum Allgäu (ATA) wird noch in diesem Jahr Realität: DSV-Präsident Alfons Hörmann gab am Freitag mit dem obligatorischen ersten Spatenstich das Startsignal zum Bau des
Leistungs- und Trainingszentrums im Bad Hindelanger Skigebiet Oberjoch, wo bereits im November optimierte Trainingsbedingungen vorherrschen sollen. Es werden notwendige Modellierungsmaßnahmen an der Piste durchgeführt, die Beschneiungsanlage erweitert und - was enorm wichtig für den schulpflichtigen Nachwuchs ist - eine Flutlichtanlage installiert. Das Alpine Trainingszentrum am Oberjoch schließt damit die infrastrukturelle Lücke im Allgäu und ist als außerordentlich anspruchsvolle Riesenslalomstrecke ein wichtiger Bestandteil im Gesamt-Konzept des DSV. Insgesamt 3,5 Millionen Euro sind für den Bau des Alpinen Trainingszentrums veranschlagt. An den Kosten beteiligen sich neben Bund und Land, auch der Landkreis Oberallgäu, die Bergbahnen Hindelang/Oberjoch, der Deutsche Sportbund und der Deutsche Skiverband zusammen mit Bayerischem und Allgäuer Skiverband. Am neuen Trainingszentrum werden sowohl die Nachwuchsmannschaften der Regionen, als auch die Landeskader sowie die Lehrgangsgruppen der Nationalmannschaften trainieren. Die Strecke hat sich bereits im Herren-Europacup bestens bewährt.

* Ortswechsel für den Herren-Europacup
Die in Todtnau am 14. und 15. Januar 2006 geplante Europacup-Veranstaltung (Riesenslalom und Slalom der Herren) findet am gleichen Termin am Oberjoch statt. Für Todtnau waren die hohen
Anschaffungs- oder Mietkosten für Sicherheitsmaterialien, die seitens der FIS für die Strecke in Fahl gefordert wurden, finanziell nicht zu stemmen. Der DSV hat Verständnis für diese Situation, bittet die Sportfreunde aus Todtnau und dem Schwarzwald aber auch um Verständnis für die Entscheidung, auf die Austragung beider Disziplinen (statt zwei
Slaloms) zu bestehen. Aus sportlicher Sicht ist die doppelte Teilnehmerquote bei einem Heimrennen gerade in unserer Problemdisziplin Riesenslalom von besonderer Bedeutung.

* Schorsch Huber ist Sportarzt des Jahres der GOTS Wir gratulieren Dr. Georg Huber, DSV-Mannschaftsarzt der alpinen Ski-Nationalmannschaft, ganz herzlich zur Wahl zum Sportarzt des Jahres durch die Gesellschaft für Orthopädisch- Traumatologische Sportmedizin (GOTS). »Schorsch« Huber betreut seit der Saison 1994/95 als verantwortlicher Internist die alpinen Disziplinen im Deutschen Skiverband. Der 62-Jährige ist darüber hinaus seit 1972 fester Bestandteil der deutschen Olympiamannschaften. Auch die Behinderten kennen ihn als obersten Arzt, der nicht nur 1992 die Anti-Doping-Regeln in diesem Segment eingeführt hat, sondern auch noch heute der medizinische Chef für die Überwachung der Anti-Doping-Regeln ist. Seit 1988 hat er die Athletinnen und Athleten bei allen Sommer-Paralympics mitbetreut. Auch bei der Gehörlosenolympiade ist er seit 1997 im Einsatz. 2003 wurde Dr. Georg Huber mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Mit sportlichen Grüßen

euer DSV-Alpinteam





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